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Luigi Nono: „Hay que caminar“ soñando

Delia Ramos Roudrigez, Violine
Lynn My Le Trinh Stiegler, Violine
Tobias Wittmann, Impuls
KLANGRAUM st.fidelis, Seidenstraße 41

Delia Ramos Roudrigez, Violine
Lynn My Le Trinh Stiegler, Violine
Tobias Wittmann, Impuls
KLANGRAUM st.fidelis, Seidenstraße 41

“Caminantes, no hay caminos, hay que caminar.”
Auf einer Klostermauer im spanischen Toledo findet sich diese Inschrift aus dem 13. Jahrhundert.
“Wanderer, es gibt keine Wege. Es gibt nur das Gehen.”

Am Ende seines kompositorischen Schaffens hat sich Luigi Nono 1989 von dieser Zeile inspirieren lassen. In seinem Werk für zwei Violinen wird das Gehen, das Unterwegs-Sein zum Wesentlichen.
Musik ohne klaren Ausgangs- und Zielpunkt. Die Spielerinnen bewegen sich zwischen den Sätzen im Raum. Und auch die Zuhörer sind eingeladen, den leeren Kirchenraum von St. Fidelis während der Musik zu durchschreiten. Träumend.