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Marco Bidin: Magnificat (UA)

Suite in fünf Teilen für Chor (SATB), Schlagzeug (1 Spieler), zwei Orgeln und Elektronik, mit Schola und Lesungen ad libitum

Bachchor Stuttgart
Schola Gregoriana St. Eberhard
Johannes Mayr und Michael Sattelberger, Orgel
Nozomi Hiwatashi, Schlagzeug
Lorenz Lehmann, Elektronik
Wolfgang Metz, Rezitation
Leitung: Jörg-Hannes Hahn und Christian Weiherer

Domkirche St. Eberhard, Königstraße 7

Suite in fünf Teilen für Chor (SATB), Schlagzeug (1 Spieler), zwei Orgeln und Elektronik, mit Schola und Lesungen ad libitum

Bachchor Stuttgart
Schola Gregoriana St. Eberhard
Johannes Mayr und Michael Sattelberger, Orgel
Nozomi Hiwatashi, Schlagzeug
Lorenz Lehmann, Elektronik
Wolfgang Metz, Rezitation
Leitung: Jörg-Hannes Hahn und Christian Weiherer

Domkirche St. Eberhard, Königstraße 7

 

Magnificat (2018–2019)

1 - Introitus
2 - Intermezzo primo
3 - Intermezzo secondo
4 - Intermezzo terzo
5 - Magnificat

Komponiert in Stuttgart für das Beyond-Projekt. Diese Zusammensetzung ist in fünf Teile unterteilt, nämlich zwei für das Ensemble und drei Solo-Zwischenspiele (große Orgel, kleine Orgel, Schlagzeug). Es wird angenommen, dass die Musikstücke in einen künstlerisch-liturgischen Kontext eingefügt werden, mit der Möglichkeit, Lesungen und Aufführungen von Gregorianischen Gesängen zwischen zwei Stücken einzufügen.

Magnificat – Suite in fünf Teilen ist ein Werk kontemplativ-meditativer Musik. Es basiert auf den Klängen der ältesten existierenden Instrumente: der Stimme, einem Instrumentengeschenk Gottes, und dem Schlagzeug, das ursprünglich von der Natur gegeben wurde. Auf diese Gaben reagiert der Mensch mit Fleiß und Einfallsreichtum: Hier wird die Pfeifenorgel geboren, die Summe aus Musiktechnologie und Konstruktionsfähigkeit der Instrumente, und dann die Elektronik, die mit der Eigene Klänge verbinden Kunst und Wissenschaft und verbinden in der Akustik der Kathedrale Stimmen und Instrumente.

Dieses Werk wurde unter Berücksichtigung der Akustik und der Räume des Stuttgarter Doms zu St. Eberhard, die Disposition der beiden Orgeln und des Aufstellungsortes der Lautsprecher (für die Elektronik) komponiert.

Marco Bidin ist ein italienischer Komponist, Organist und Cembalist. Nach seinem Abschluss in Orgel in Italien zog er nach Deutschland, um Alte Musik in Trossingen und Neue Musik in Stuttgart zu studieren. Er absolvierte auch das Konzertexamen in Komposition und das Certificate of Advanced Studies in Computer Music unter der Leitung von Prof. Marco Stroppa. Marco Bidin ist international als Komponist, Performer und Lehrer tätig. Er arbeitete als Dozent für die HMDK Stuttgart und als Akademischer Mitarbeiter für die HfM Karlsruhe. Er wurde eingeladen, Vorträge und Workshops in Institutionen wie dem IRCAM (Paris, Frankreich), dem Shanghai Conservatory (China), der Pai Chai University (Südkorea) und der Silpakorn University (Thailand) zu halten. Seine Kompositionen wurden in Deutschland, Frankreich, Portugal, Italien, Kanada, Südkorea, Japan und China aufgeführt. Marco Bidin ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter des italienischen Kulturvereins ALEA. Außerdem initiierte und förderte er das internationale Projekt „Incontri – Westliche und östliche Kultur in der zeitgenössischen Musik“. In Deutschland ist er stellvertretender Vorsitzender der Wilhelm Bernhard Molique Gesellschaft (Stuttgart). Er ist außerdem Initiator und künstlerischer Leiter der internationalen Online-Konzertreihe "Hypersounds", die sich elektronischer Musik, gemischter Musik und experimenteller Improvisation widmet.