In der nachfolgenden Übersicht finden Sie die musikalischen Angebote der drei Zentren in Gottesdiensten und Konzerten.
Die Domkapelle St. Eberhard eröffnet unter der Leitung von Lydia Schimmer gemeinsam mit einem Instrumentalensemble auf historischen Instrumenten und Solist:innen das Bachfest Stuttgart mit der Kantate Wer nur den lieben Gott lässt walten BWV 93. In diesem festlichen Gottesdienst erklingt Bachs ermutigende Musik als Ausdruck tiefen Vertrauens und barocker Klangpracht.
J. S. Bach: Wer nur den lieben Gott lässt walten, BWV 93
Domkapelle St. Eberhard
Instrumentalensemble und Solisten
Lydia Schimmer, Leitung
Domkirche St. Eberhard, Königstr. 7
Schritte der Passion – inszeniert durch Musik, Sprache und Kunst
Am 15. März um 19 Uhr gibt Chorisma Cannstatt in Liebfrauen ein außergewöhnliches Konzert. Das Vokalensemble unter der Leitung von Ulrich Hafner beschreitet mit der Passionsmeditation „WEGE“ sprichwörtlich neue Wege. Die musikalisch inszenierten Schritte werden von meditativen Texten und eigens geschaffenen Weg-Bildern begleitet.
Mit „WEGE“ reduziert Chorisma das Wesentliche der Passion auf einen meditativen Kern, sodass sich die Konzertbesucher intensiv mit den biblischen Geschehnissen auseinandersetzen können. Unterstützt von Band und Solistin erzählt Chorisma die Leidensgeschichte neu. So beschränkt sich das Ensemble nicht auf die historischen Ereignisse; vier Stationen der Passion spiegeln die Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens.
Zeitlose Botschaften in reduzierter Darstellung
Visuell begleitet wird das Konzert durch eigens geschaffene Wegbilder der Künstlerin Kerstin Rehbein. Durch die Verbindung von Musik, Text und Kunst wird die zeitlose Botschaft der Passion tiefer erlebbar, das Nachdenken über den eigenen Lebensweg intensiver. Die im Vergleich zu den bisherigen Chorisma-Konzerten reduzierte Inszenierung verspricht einen außergewöhnlichen Abend.
Band Caprice
Myriam Egenter, Sopran
Chorisma Cannstatt
Ulrich Hafner. Leitung
Eintritt frei - Spende erbeten
Schritte der Passion – inszeniert durch Musik, Sprache und Kunst
Am 15. März um 19 Uhr gibt Chorisma Cannstatt in Liebfrauen ein außergewöhnliches Konzert. Das Vokalensemble unter der Leitung von Ulrich Hafner beschreitet mit der Passionsmeditation „WEGE“ sprichwörtlich neue Wege. Die musikalisch inszenierten Schritte werden von meditativen Texten und eigens geschaffenen Weg-Bildern begleitet.
Mit „WEGE“ reduziert Chorisma das Wesentliche der Passion auf einen meditativen Kern, sodass sich die Konzertbesucher intensiv mit den biblischen Geschehnissen auseinandersetzen können. Unterstützt von Band und Solistin erzählt Chorisma die Leidensgeschichte neu. So beschränkt sich das Ensemble nicht auf die historischen Ereignisse; vier Stationen der Passion spiegeln die Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens.
Zeitlose Botschaften in reduzierter Darstellung
Visuell begleitet wird das Konzert durch eigens geschaffene Wegbilder der Künstlerin Kerstin Rehbein. Durch die Verbindung von Musik, Text und Kunst wird die zeitlose Botschaft der Passion tiefer erlebbar, das Nachdenken über den eigenen Lebensweg intensiver. Die im Vergleich zu den bisherigen Chorisma-Konzerten reduzierte Inszenierung verspricht einen außergewöhnlichen Abend.
Band Caprice
Myriam Egenter, Sopran
Chorisma Cannstatt
Ulrich Hafner. Leitung
Eintritt frei - Spende erbeten
Giovanni Battista Pergolesis Stabat mater gehört zu den bekanntesten Vertonungen des lateinischen mittelalterlichen Gedichts, in dem die schmerzerfüllte Mutter Jesu ihr Leid über die Kreuzigung Jesu ausdrückt. Pergolesi komponierte es gegen Ende seines Lebens für Sopran- und Altstimme, Streicher und Basso continuo. Im Rahmen der Reihe Musik am Mittag lässt der Konzertchor der Mädchenkantorei unter der Leitung von Lydia Schimmer das legendäre Werk des neapolitanischen Komponisten in der Domkirche St. Eberhard erklingen.
Giovanni Battista Pergolesi: Stabat Mater
Konzertchor der Mädchenkantorei St. Eberhard
Lydia Schimmer, Leitung
Der Eintritt ist frei.
Samstag, 28. März 2026 | 12.05 Uhr
Domkirche St. Eberhard, Königst. 7
Karfreitag ist ein schwieriger Tag. Wir laden ein, sich den Abgründen dieses Tages zu stellen. Mit Impulsen aus Texten und Musik, Zeiten der Stille und des Schweigens. Aushalten und nicht alleine sein.
Donnerstag, 3. April 2026 | 19.00 – 20.00 Uhr
Stefan Karbach
Simon Müller
Kosten: keine. Wir bitten um eine Spende.
Eine Veranstaltung von station s und KLANGRAUM st.fidelis.
Kirche St. Fidelis
W.A. Mozart: Spatzenmesse
G.F. Händel: Halleluja
Kirchenchor Liebfrauen, Kirchenorchester Liebfrauen
Solisten der Staatsoper Stuttgart
Ulrich Hafner, Leitung
Zwei musikalische Leckerbissen hören Sie im Ostergottesdienst in Liebfrauen: Mozarts „Spatzenmesse“ und Händels „Halleluja“. Solisten der Staatsoper, Kirchenchor und Kirchenorchester Liebfrauen unter der Leitung von Ulrich Hafner führen die weltberühmten Werke auf.
Mozarts Messe in C-Dur gehört zu seinen bedeutendsten kirchenmusikalischen Werken. Wegen der hohen Violinfiguren im Hosanna, die an das Zwitschern von Spatzen erinnern, nannte der Volksmund das Werk „Spatzenmesse“. Als Mozart das Werk komponierte, stand er in Diensten des Salzburger Fürsterzbischofs Hieronymus Colloredo, bei dem Messvertonungen kurz und prägnant zu sein hatten. Mozart umging diese Vorgabe auf geniale Weise, indem er eine musikalisch dichte und doch festliche Messe schuf. Im Agnus Dei griff er die Motive aus dem Kyrie wieder auf bildete so eine harmonische Klammer. Der volkstümliche Stil mit einprägsamen Themen sorgt bis heute für die große Beliebtheit des Werkes.
Das „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel gehört inzwischen zur österlichen Tradition in Liebfrauen und ist einer der musikalischen Höhepunkte des Jahres.
Normalerweise ist es die Musik, die uns bewegt – aber was passiert, wenn wir die Musik bewegen?
In KÖRPER | KLÄNGE von Carlos Strasser wird Bewegung hörbar und Musik sichtbar. Die gewohnten Regeln werden infrage gestellt. Sensoren ermöglichen es, Bewegung hörbar zu machen, und die Musik wird so organisch wie der Körper selbst.
Der Raum wird zu einem Klangkörper – und die Tänzer:innen resonieren in ihm wie eine Saite in einem Klavier. Gemeinsam mit Mathias Rehfeldt an Orgel und Synthesizer zeigen sie, welches Universum entsteht, wenn die Tänzer:innen des Stuttgarter Balletts auf Augenhöhe und hautnah den Abend gestalten.
Ein Abend, der mit Tanz, Live-Musik und visuellen Elementen alle Sinne fordert.
Eine Kooperation mit Carlos Strasser und station s.
Freitag, 10. April 2026 | 20.00 Uhr
weitere Vorstellungen am 11. und 12. April 2026 | 20.00 Uhr
Carlos Strasser, Idee und Choreografie
Mathias Rehfeldt & Carlos Strasser, Musik
Tänzerinnen und Tänzer des Stuttgarter Balletts
Kosten: € 35 / € 18
Tickets gibt es bei reservix
Eine Vorschau finden Sie hier.
Kirche St. Fidelis
Normalerweise ist es die Musik, die uns bewegt – aber was passiert, wenn wir die Musik bewegen?
In KÖRPER | KLÄNGE von Carlos Strasser wird Bewegung hörbar und Musik sichtbar. Die gewohnten Regeln werden infrage gestellt. Sensoren ermöglichen es, Bewegung hörbar zu machen, und die Musik wird so organisch wie der Körper selbst.
Der Raum wird zu einem Klangkörper – und die Tänzer:innen resonieren in ihm wie eine Saite in einem Klavier. Gemeinsam mit Mathias Rehfeldt an Orgel und Synthesizer zeigen sie, welches Universum entsteht, wenn die Tänzer:innen des Stuttgarter Balletts auf Augenhöhe und hautnah den Abend gestalten.
Ein Abend, der mit Tanz, Live-Musik und visuellen Elementen alle Sinne fordert.
Eine Kooperation mit Carlos Strasser und station s.
Samstag, 11. April 2026 | 20.00 Uhr
weitere Vorstellungen am 10. und 12. April 2026 | 20.00 Uhr
Carlos Strasser, Idee und Choreografie
Mathias Rehfeldt & Carlos Strasser, Musik
Tänzerinnen und Tänzer des Stuttgarter Balletts
Kosten: € 35 / € 18
Tickets gibt es bei reservix
Eine Vorschau finden Sie hier.
Kirche St. Fidelis
Normalerweise ist es die Musik, die uns bewegt – aber was passiert, wenn wir die Musik bewegen?
In KÖRPER | KLÄNGE von Carlos Strasser wird Bewegung hörbar und Musik sichtbar. Die gewohnten Regeln werden infrage gestellt. Sensoren ermöglichen es, Bewegung hörbar zu machen, und die Musik wird so organisch wie der Körper selbst.
Der Raum wird zu einem Klangkörper – und die Tänzer:innen resonieren in ihm wie eine Saite in einem Klavier. Gemeinsam mit Mathias Rehfeldt an Orgel und Synthesizer zeigen sie, welches Universum entsteht, wenn die Tänzer:innen des Stuttgarter Balletts auf Augenhöhe und hautnah den Abend gestalten.
Ein Abend, der mit Tanz, Live-Musik und visuellen Elementen alle Sinne fordert.
Eine Kooperation mit Carlos Strasser und station s.
Sonntag, 12. April 2026 | 20.00 Uhr
weitere Vorstellungen am 10. und 11. April 2026 | 20.00 Uhr
Carlos Strasser, Idee und Choreografie
Mathias Rehfeldt & Carlos Strasser, Musik
Tänzerinnen und Tänzer des Stuttgarter Balletts
Kosten: € 35 / € 18
Tickets gibt es bei reservix
Eine Vorschau finden Sie hier.
Kirche St. Fidelis
Gesellig Gutes tun: Starten Sie beschwingt in den Frühling!
Lassen Sie den Winter hinter sich und starten Sie mit Schwung in den Frühling! Unter dem Motto „Lasst uns tanzen!“ veranstaltet die Kirchenmusik-Stiftung am 18. April um 19 Uhr einen Frühlings-Ball im Gemeindezentrum Liebfrauen. Für Sie die Gelegenheit, Schönes, Angenehmes und Leckeres zu genießen – und gleichzeitig Gutes zu tun.
Die Formation „Caprice“ unterhält mit Tanz- und Unterhaltungsmusik, Solo-Auftritte der beliebten Sopranistin Monika Grauschopf mit klangvollen Werken aus Operette und Musical runden den Abend ab. In den Pausen steht ein leckeres Büfett mit Häppchen für Sie bereit. Genießen Sie Geselligkeit, Essen, Musik und Tanz. Der Erlös fließt komplett in die Kirchenmusik-Stiftung.
Sichern Sie sich schon jetzt Ihr All-inclusive-Ticket für 20 Euro (solange Vorrat reicht) im Pfarrbüro Liebfrauen (0711-23439100, liebfrauen.badcannstatt@drs.de).
Und vergessen Sie nicht, Ihre Partnerinnen, Partner, Freunde und Nachbarn mitzubringen!
Liebeserklärung und Lob der Schöpfung
Das renommierte Brenzhaus Orchester unter der Leitung von Christopher Jöckel gastiert am 26. April um 19 Uhr in Liebfrauen. Im Rahmen der Konzertreihe hora caecilia bietet es einen faszinierenden Einblick in die Gefühlswelt der Romantik: mit der „Italienischen Sinfonie“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und dem Cellokonzert in a-Moll von Robert Schumann.
Mit diesen beiden Werken beweist das Ensemble dreierlei: seine hohe musikalische Qualität, die Tatsache, dass existentielle Themen nicht nur in Oratorien ihren Platz finden, und die unterschiedliche Herangehensweise der beiden Komponisten. Beide beleuchten die Motive der Schöpfung und der Liebe, doch aus radikal unterschiedlichen Blickwinkeln. Auf der einen Seite feiert Mendelssohn in seiner Sinfonie die göttliche Schöpfung und die Schönheit der Natur mit heller, vitaler Musik und heiteren Tönen. Besonders der langsame Satz, oft als Pilgerprozession gedeutet, verleiht der Sinfonie eine spirituelle Tiefe.
Schumanns musikalische Liebeserklärung an seine Frau
Robert Schumann dagegen widmet sich in seinem Cellokonzert der menschlichen Liebe. Das Cello übernimmt dabei die Rolle der menschlichen Stimme. Sie legt ein tiefes, seelisches Bekenntnis zu einer heilen Welt ab, in der die Liebe zur Vollendung der Schöpfung wird. Musikhistoriker interpretieren dieses Werk oft als eine Liebeserklärung Schumanns an seine Frau Clara. Beide Meisterwerke lassen uns verstehen, wie die Romantik das Göttliche in der Natur und im menschlichen Herzen betrachte.
Hintergrund: Das Brenzhaus Orchester
Das 1894 gegründete Stuttgarter Orchester ist eines der ältesten der Stadt mit 45 Musikern in voller Streicher- und Bläserbesetzung. Das Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur Moderne.
Brenzhaus Orchester
Christopher Jöckel, Leitung
Eintritt frei – Spende erbeten
Alle Flüsse fließen ins Meer,
und doch wird das Meer nicht voll;
an den Ort, von dem die Flüsse kommen,
dorthin kehren sie zurück, um wieder zu fließen.
Mit Werken von Vagn Holmboe, Felix Mendelssohn Bartholdy, Carl Rütti sowie Frederic Mattes und Florian Wolf vertieft das calens vocalensemble die Frage nach menschlichem Ursprung und der Sehnsucht nach Ordnung und Heimkehr.
Freuen Sie sich auf ein a cappella-Erlebnis der Spitzenklasse mit dem preisgekrönten Ensemble aus Stuttgart, für das der Raum und die Akustik von St. Fidelis den allerbesten Klangrahmen bieten.
Samstag, 16. Mai 2026 | 19.00 Uhr
calens vocalensemble
Eintritt: 20 € / 10 €
Abendkasse und Vorab-Reservierung per E-Mail.
Kirche St. Fidelis, Seidenstr. 41
Berührungen
Bachs Choralvorspiele in klanglicher Berührung von Klavier und Orgel.
Die innige Poesie von Bachs Musik nimmt Busoni zum Ausganspunkt seiner Bearbeitungen der Orgelwerke für Klavier.
Sophia Weidemann und Tobias Wittmann stellen Bachs Choralvorspiele Busonis Bearbeitungen in einem Wechselspiel der beiden Instrumente gegenüber und werfen damit einen vielschichtigen Blick auf die „an Kunst, Empfindung und Phantasie so reichen Kompositionen des Meisters“ (Ferruccio Busoni).
Eine Suche nach Berührungspunkten zwischen Expressivität und Verinnerlichung, barockem Affekt und romantischer Empfindung.
Donnerstag, 18. Juni 2026 | 19.00 Uhr
Sophia Weidemann, Klavier
Tobias Wittmann, Orgel
Eintritt: 15 € / 5 €
Abendkasse und Vorab-Reservierung per E-Mail.
Kirche St. Fidelis, Seidenstr. 41
Film mit Live-Musik
Der preisgekrönte französische Dokumentarfilm (1995) gibt atemberaubende Einblicke in die faszinierende Welt der Insekten. Käfer und Ameisen, Spinnen und Raupen, ballongroße Wassertropfen und Gräser wie Urwälder – die einzig-artigen Bilder erzählen die emotionale Geschichte einer ‚Welt in der Welt‘, einer Welt im Kleinsten, die unseren Augen und unserer Aufmerksamkeit weitest-gehend verborgen ist. Claude Nuridsany und Marie Pérennou haben sie durch spektakuläre Kameratechnik sichtbar gemacht, im Maßstab 1:100.
Tobias Wittmann erschafft zu den magischen Bildern mit Live-Improvisationen einen Klangkosmos, der zugleich ein Dialog ist zwischen den Welten.
Donnerstag, 23. Juli 2026 | 19.00 Uhr
Tobias Wittmann, Live-Improvisation
Eintritt: € 10 / ermäßigt € 5
Abendkasse und Vorab-Reservierung per E-Mail.
Im Anschluss laden wir zum Ausklang der Saison auf ein Glas im Pfarrgarten ein.
Kirche St. Fidelis, Seidenstr. 41