Liebfrauen

Eine Klangvolle Vielfalt

Die Kirchenmusik in Liebfrauen zeichnet sich durch ihren Facettenreichtum und ihre Vielgestaltigkeit aus. Unter der Leitung von Kirchenmusiker Ulrich Hafner spannt sich die künstlerische Palette von Gregorianik bis Pop, vom klassischen Konzert bis zu neuem geistlichem Liedgut.

Neben der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste gehören große Orchestermessen, klassische Kirchenkonzerte, Rock- und Popkonzerte, gregorianische Gesänge und Aufführungen des Kinderchors zum reichhaltigen Repertoire.

Erleben Sie die Vielfalt der Kirchenmusik

In drei besonderen musikalischen Reihen treten renommierte Ensembles und Solisten aus ganz Deutschland in Liebfrauen auf und bereichern das kulturelle Leben Bad Cannstatts:

hora caecilia - Stunde der Kirchenmusik: Diese Konzertreihe des Stadtdekanats Stuttgart blickt auf eine lange Tradition zurück. Namhafte Künstler und Musik auf höchstem Niveau prägen diese Konzerte. Von September bis Juni finden die Konzerte immer am letzten Sonntag des Monats um 17 oder 19 Uhr in der Liebfrauenkirche statt.

15 Minuten im Advent -Adventliche Orgelmusik vor dem Gottesdienst: Vorabend- und Sonntagsgottesdienste an den Adventswochenenden werden mit besinnlicher adventlicher Orgelmusik „eingeläutet". Der Beginn ist jeweils 15 Minuten vor dem Gottesdienst.

Orgeltage Liebfrauen: Anlässlich der Einweihung der Tuba mirabilis im Januar 2022 fanden zum ersten Mal die Orgeltage statt. Im Herbst 2022 umrahmten sie die Feierlichkeiten zur HI. Cäcilia, der Schutzpatronin der Kirchenmusik. Dieses besondere Format wird in den kommenden Jahren fortgeführt, um die Bedeutung der Kirchenmusik in Liebfrauen zu würdigen.

Die Liebfrauenkirche in Bad Cannstatt ist eine römisch-katholische Kreuzbasilika und ein geschütztes Kulturdenkmal. Sie wurde 1907-1909 nach Plänen von Architekt Joseph Cades aus Backstein-Mauerwerk errichtet. Mit einer Länge von 60 Metern und einer Breite von 27 Metern ist sie eine der größten Kirchen in Stuttgart.

Nach schweren Bombenschäden 1944 wurde die Kirche 1948 wieder aufgebaut. Ihr 40 Meter hoher Kirchturm und die Westfassade mit einem Mosaik von Karl Caspar und einer Fensterrose prägen das Bild. Die Glasmalereien stammen von Wilhelm Geyer (1962-1964).

Die Orgel auf der Empore wurde zwischen 1948 und 1962 von Walcker gebaut und 2019 um einen Zimbelstern sowie 2022 mit der Tuba mirabilis erweitert. Sie verfügt über 41 Register. Im Turm hängt ein vierstimmiges Gussstahlglockengeläut aus den 1920er Jahren.