Beim OrgelTALK im Februar erklingt Danse macabre von Camille Saint-Saëns. Direkt im Anschluss an die Messe spielt Domkapellmeisterin Lydia Schimmer das Werk und gibt im Gespräch mit dem Dompfarrer spannende Einblicke in seine Hintergründe. Eine besondere Gelegenheit, Musik nicht nur zu hören, sondern auch tiefer zu verstehen.
Camille Saint-Saëns: Danse macabre
Lydia Schimmer, Orgel
Domkirche St. Eberhard, Königstr. 7
Anlass für die Fortsetzung der bewährten Zusammenarbeit ist die Neuinszenierung von Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Staatsoper Stuttgart.
Regie führt Elisabeth Stöppler, die musikalische Leitung hat Cornelius Meister. Aufführungen sind vom 7. Februar bis zum 22. März 2026.
Eine große und umfangreiche Oper, die tief verwickelt ist in die deutsche Geschichte. Mit Impulsen zu Dramaturgie und Musik; mit Über-legungen zum „Alten“ im „Neuen“, oder auch umgekehrt; mit Fragen nach der Resonanz religiöser Vorstellungen und Personen in Wagners Oper; mit Überlegungen zum Komischen; in Themengruppen mit Austausch; mit eigenen Sing-Versuchen; im Podiumsgespräch mit zwei Hauptdarsteller; mit dem Meistersinger-Vorspiel in einer Orgelübertragung.
Freitag, 27. Februar 2027 | 17.00 – 21.00 Uhr
Ingo Gerlach, Chefdramaturg der Staatsoper
Christoph Sökler, Staatsoper
Esther Dierkes, Sängerin
Björn Bürger, Sänger
Stefan Karbach, station s
Tobias Wittmann, KLANGRAUM st.fidelis
Eine Kooperation mit dem Spirituellen Zentrum station s und der Staatsoper Stuttgart.
Teilnahmegebühr: 20 €
Anmeldung bitte bis 20. Februar 2026 unter www.station-s.de oder per E-Mail an: station-s.stuttgart@drs.de
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Kirche St. Fidelis, Seidenstr. 41
Ulrich Hafner spielt eine Orgelmesse mit Werken von John Stanley. Kantor Martin Kurz singt die Propriumsgesänge.
Martin Kurz, Kantor
Ulrich Hafer, Orgel
John Stanley lebte von1713 bis 1786 in England. Obwohl er bereits früh erblindete, avancierte Stanley zu einem der führenden Musiker seiner Zeit, unter anderem als Organist der Temple Church in London. Im Zentrum seines Schaffens stehen die berühmten Voluntaries: Kurze, zwei- oder dreisätzige Orgelstücke, die im anglikanischen Gottesdienst als liturgische Einlagen dienten. Stanley verband in diesen Werken die Eleganz des Spätbarock mit spielerischer Virtuosität. Besonders bekannt sind seine farbenreichen Sätze, die die Soloregister der Orgel, wie das kräftige "Trumpet"- oder das strahlende "Cornet"-Register, meisterhaft zur Geltung bringen. Seine Musik bietet uns heute einen festlichen Einblick in die englische Kirchenmusik zur Zeit Händels.