Studierende der HMDK, Orgel
Simon Müller, Leitung
Kurz innehalten. Durchatmen. Auftanken.
An sechs Terminen lädt der KLANGRAUM st.fidelis zur Klangpause ein: 15 Minuten mitten am Tag – mit ruhiger Orgelmusik und einem kurzen Textimpuls.
Ein Moment, um dem Alltag für einen Augenblick zu entfliehen, zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu schöpfen. Klänge und Worte eröffnen einen Raum zum Hören, Nachspüren und einfach Da-Sein.
St. Fidelis – lichtdurchflutet, offen und auf das Wesentliche reduziert – bietet dafür einen besonderen Ort: zum Ankommen, zum Lauschen, zum Verweilen.
Die Klangpause richtet sich an alle, die in der Umgebung leben, arbeiten oder unterwegs sind – ob mit oder ohne kirchlichen Bezug.
Kommen Sie vorbei. Gönnen Sie sich diesen Moment. Und gehen Sie gestärkt zurück in Ihren Tag.
17. September: Simon Müller
24. September: Emily Birkert
1. Oktober: Maximilian Hutzler
8. Oktober: Carolyne van Machelen
15. Oktober: Raphael Weber
22. Oktober: Chaewon Hwang
Der Eintritt ist frei.
Kirche St. Fidelis, Seidenstr. 41
An diesem Nachmittag verbinden wir zwei alte Wege zu einer lebendigen Erfahrung: die schlichten, tief berührenden Gesänge der Gregorianik und die achtsamen Gebärden, Atem- und Meditationsübungen des Jugum, die ihren Ursprung in europäischen Klöstern haben.
In klösterlich inspirierter Atmosphäre sind wir eingeladen, ohne Leistungsanspruch gemeinsam zu singen, uns zu bewegen und dem eigenen Ausdruck Raum zu geben. Aus dem Atem entstehen Klang und Bewegung – ruhig, einfach und von Freude getragen. Wir können uns auf das einlassen, was in uns klingt und schwingt, die eigene Stimme neu entdecken und den Körper als Resonanzraum erfahren. In der Verbindung von Gesang und Gebärde entsteht ein stiller, lebendiger Dialog zwischen innen und außen.
Mit Atem-, Körperwahrnehmungs- und Stimmübungen öffnen wir einen Raum für die Gebärden des Heiligen Dominikus und die gregorianischen Gesänge. Schritt für Schritt finden Klang und Bewegung zusammen – absichtsfrei, spielerisch und getragen von der Gruppe. Den Abschluss bildet ein gemeinsames, stärkendes Ritual.
Eingeladen sind alle, die sich angesprochen fühlen – mit oder ohne Vorerfahrung. Im Mittelpunkt stehen nicht Perfektion oder Leistung, sondern Erleben, Spüren und die Freude am gemeinsamen Sein.
Eine Kooperation mit dem Spirituellen Zentrum station s.
Sonntag, 25. Oktober 2026 | 14.00 – 19.30 Uhr
Simon Müller, Kirchenmusiker
Kirstin Kruger-Weiß
Friederike Schauenburg-Klasen, Jugum-Trainerin
Kosten: € 25
Anmeldung bitte bis 16. Oktober 2026 unter folgendem Link oder per E-Mail an station-s.stuttgart@drs.de
Raum der Stille
Barocke Pracht und Wiener Klassik in Liebfrauen.
Festliches Konzert der Reihe „Hora Caecilia“ mit Bachs Kantate "Jauchzet Gott" und Haydns Paukenmesse.
Kirchenchor Liebfrauen
Kirchenorchester Liebfrauen
Solisten der Staatsoper Stuttgart
Leitung: Ulrich Hafner
Am Sonntag, den 25. Oktober, verwandelt sich die Liebfrauenkirche in Stuttgart-Bad Cannstatt in einen festlichen Konzertsaal. Unter dem Titel „Trompetenglanz und Paukenschlag“ lädt die renommierte Konzertreihe Hora Caecilia zu einem musikalischen Erlebnis ein, das zwei der glanzvollsten Werke der Kirchenmusik vereint.
Johann Sebastian Bach: „Jauchzet Gott in allen Landen“ (BWV 51)
Diese Kantate gehört zu den anspruchsvollsten Werken Bachs für Sopran und Solo-Trompete. Mit virtuosen Koloraturen und strahlenden Trompetenfanfaren wird hier ein grenzenloser Jubel vertont, der Technik und Ausdruckskraft der Solisten gleichermaßen fordert.
Joseph Haydn: „Missa in tempore belli“ (Paukenmesse)
Haydns berühmte „Messe in Zeiten des Krieges“ ist ein Meisterwerk der Wiener Klassik. Während das Werk durch festliche Chöre besticht, verleihen die markanten Paukenschläge im „Agnus Dei“ der Messe eine tiefgreifende Dramatik und Aktualität. Sie ist ein Gebet um Frieden, das heute so berührend ist wie zu Haydns Zeiten.
Für die Umsetzung dieser anspruchsvollen Werke garantieren hochkarätige Interpreten für künstlerische Qualität auf höchstem Niveau: Solisten der Staatsoper Stuttgart: Erstklassige Stimmen des renommierten Stuttgarter Ensembles verleihen den Solopartien Glanz und Tiefe. Die Ensembles der Liebfrauenkirche sind seit Jahren eine feste Größe im Stuttgarter Kulturleben und bekannt für ihre leidenschaftlichen und präzisen Aufführungen großer oratorischer Werke. Unter der bewährten Stabführung von Ulrich Hafner fließen die verschiedenen Klangkörper zu einem harmonischen und kraftvollen Ganzen zusammen.
Der Eintritt ist frei - Es wird um eine Spende gebeten.
Liebfrauen, Wildunger Str. 55
Am 1. November um 10 Uhr erklingt im Gottesdienst die „Zweite Messe“ von Vinzenz Goller. Diese Messe (Opus 63) von Vincenz Goller ist eine für die liturgische Praxis konzipierte Komposition für einstimmigen Gesang mit Begleitung durch Orgel oder Harmonium. Sie umfasst die lateinischen Gesänge des Ordinariums (Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus, Agnus Dei) und richtet sich an Frauen-, Männer-, Kinder- oder gemischte Chöre sowie an Scholen oder die gesamte Gemeinde.
Musikalisch zeichnet sich das Werk durch eine eingängige, leicht erlernbare Melodieführung im Geist des Cäcilianismus aus. Die Orgelbegleitung stützt die Singstimme harmonisch. Durch den einstimmigen Satz bietet sich die Messe besonders für den flexiblen Wechselgesang an.
Myriam Egenter, Sopran
Ulrich Hafner, Orgel