Die Dommusik Stuttgart lebt von den Menschen, die ihre musikalische Leidenschaft, ihr Können und ihre Erfahrung einbringen. Gemeinsam gestalten wir Gottesdienste und Konzerte, begleiten die Ensembles und sorgen dafür, dass Musik im Dom vielfältig erlebbar wird – als Klang, als Begegnung, als Ausdruck von Glauben und Kultur.
Domkapellmeisterin Lydia Schimmer ist seit 2022 Domkapellmeisterin an der Stuttgarter Domkirche St. Eberhard. Unter ihrer Leitung stehen die gesamte Dommusik, die Mädchenkantorei der Konkathedrale der Diözese Rottenburg-Stuttgart, sowie die Domsingschule. Sie pflegt Kooperationen mit der Staatsoper Stuttgart, dem Stuttgarter Ballett, der Musikhochschule Stuttgart, der Internationalen Bachakademie, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Stuttgarter Kammerorchester, den Ensembles des SWR, dem Collegium Iuvenum Stuttgart und den Hymnus-Chorknaben.
Als gefragte Konzertorganistin, insbesondere mit experimentellen Programmen, ist sie regelmäßig im In- und Ausland zu hören.
Nach Abschluss der kirchenmusikalischen C-Ausbildung erhielt Lydia Schimmer als Jungstudentin an der Musikhochschule Freiburg im Fach Orgel Unterricht bei Zsigmond Szathmáry. Anschließend studierte sie Kirchenmusik (Diplom und Master), Instrumentalpädagogik, sowie Orgel und Cembalo in Stuttgart, Paris (CNSMDP), Freiburg und Basel (Schola Cantorum Basilienis). Zu ihren prägendsten Lehrern gehören in Orgelliteratur und -improvisation Jürgen Essl, Bernhard Haas, Jörg Halubek, Johannes Mayr, Olivier Latry, Michel Bouvard, Wolfgang Zerer und Helmut Deutsch, sowie in Chor- und Orchesterleitung Dieter Kurz, Richard Wien und Johannes Knecht. Während ihres Studiums wurde sie gefördert durch die bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk, das Erasmus-Sokrates Austauschprogramm und den Rotary Club Ansbach.
Sie war an der Musikhochschule Stuttgart als Chorleitungstutorin tätig.
In zahlreichen Meisterkursen für Orgel, Gesang und Chorleitung bei u.a. Daniel Roth, Ludger Lohmann, Hans-Ola Ericsson, Damiano Peretti, Clemens Morgenthaler, Rosina Ragg, Miriam Feuersinger, Bernard Tétu, Nicole Corti, Wolfgang Schäfer, Morten Schuldt-Jensen vertiefte sie ihre Kenntnisse. Im Anschluss an ihr Studium vertrat sie den Bezirks- und Münsterkantor in Villingen in seiner Elternzeit und wechselte 2012 als leitende Kirchenmusikerin in die Seelsorgeeinheit Nördlicher Kaiserstuhl, wo sie zusätzlich als Dozentin für Chorleitung, Orgel, Gesang und Deutscher Liturgiegesang an der diözesanen Ausbildung nebenamtlicher Kirchenmusiker:innen tätig war
2016 bis 2022 war sie Domkantorin an der Domkirche St. Eberhard Stuttgart.
Domkantor Adam Krukiewicz studierte Orgel in Warschau und Breslau, wo er zugleich den Bachelor im Fach Klavier erwarb. Ein Bachelor- und Masterstudium im Fach Kirchenmusik absolvierte er anschließend an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.
Adam Krukiewicz nahm an zahlreichen prominent besetzten Meisterkursen teil. Er tritt in Konzerten im In- und Ausland nicht nur mit Soloprogrammen, sondern auch kammermusikalisch auf. Seit zehn Jahren unterrichtet Adam Krukiewicz Klavier und musikalische Früherziehung. Als Leiter der Chöre des Gesangsvereins Kirchheim am Neckar sammelte er wertvolle Erfahrungen als Dirigent und baute den Kinder- und Jugendchor in kürzester Zeit erfolgreich aus.
Mitte April 2023 trat Adam Krukiewicz die Stelle des Domkantors an St. Eberhard an und übernahm damit die Leitung des Domchors, der Schola Gregoriana und des Nachwuchschores der Mädchenkantorei.
Domorganist Johannes Mayr studierte von 1981 bis 1987 katholische Kirchenmusik in Stuttgart, unter anderem bei Rudolf Walter, Ludger Lohmann und Willibald Bezler.
Von 1990 bis 2001 wirkte er als hauptamtlicher Kirchenmusiker mit Dekanatsauftrag in Bad Wurzach, von 2001 bis 2011 in Stuttgart St. Fidelis., ab 2004 als Regionalkantor. Von 1992 bis 2007 war er als Lehrbeauftragter für liturgisches Orgelspiel und Orgelimprovisation in Augsburg am Leopold-Mozart-Konservatorium und der Musikhochschule Nürnberg-Augsburg tätig. Seit 2004 nimmt er einen Lehrauftrag an der Tübinger Hochschule für Kirchenmusik für Orgelliteraturspiel und Liturgisches Orgelspiel wahr. Seit 2009 lehrt er Orgelimprovisation an der Stuttgarter Musikhochschule. Seit 2011 ist er Domorganist an der Konkathedrale St. Eberhard Stuttgart.
Als Orgelsachverständiger ist er seit 1991 für die Diözese Rottenburg-Stuttgart tätig. Seine jahrelangen Forschungen insbesondere zur oberschwäbischen Orgellandschaft haben in mehreren Buchpublikationen ihren Niederschlag gefunden. Als Orgelimprovisator erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Preise.
Dorothee Gloger ist seit 1994 Stimmbildnerin bei der Mädchenkantorei. Sie studierte von 1973 bis 1979 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart für das Lehramt an Gymnasien mit den Hauptfächern Gesang (Prof. Herrad Wehrung), Posaune (Prof. Armin Rosin) sowie Musikwissenschaft (Prof. Ulrich Siegele). Ein Aufbaustudium Gesang absolvierte sie an der Musikhochschule Trossingen (Prof. Herrad Wehrung).
Von 1983 bis 1996 leitete sie Kinder- und Kirchenchöre in Magstadt, Bempflingen und Ofterdingen. In den Jahren 1974 bis 2003 war Dorothee Gloger Mitglied im Kammerchor Stuttgart und hatte von 1992 bis 2011 einen Stimmbildungs-Lehrauftrag beim Knabenchor Collegium luvenum Stuttgart. Seit einigen Jahren ist sie aktives Mitglied des professionellen Ensembles VocaBella Tübingen.
Die Beteiligung Ihrer Schülerinnen und Schüler beim Wettbewerb “Jugend musiziert” ist ihr ein großes Anliegen - zahlreiche Preise auf Landes- und Bundesebene in den letzten 20 Jahren zeugen davon.
Christiane Rouger-Ortwein, in Mainz geboren, studierte nach einer eingehenden musikalischen und künstlerischen Ausbildung, in der sie sich zusätzlich ausgiebig dem Tanz widmete, Gesang in Frankreich und Deutschland bei verschiedenen Lehrern, zuletzt mit Sophie Hervé. Die szenische Ausbildung erweiterte sie zusätzlich durch das Erlernen der barocken Gestik. Ihr musikwissenschaftliches Studium an der Universität Paris-Sorbonne schloss sie mit der Auszeichnung „sehr gut“ ab.
2007 bis 2011 war sie Stimmbildnerin im Pariser Kinder- und Jugendchor „Aposiopée“. Seit 2012 ist sie Stimmbildnerin in der Mädchenkantorei am Dom St. Eberhardt. Außerdem gibt sie regelmäßig Gesangsunterricht und inszeniert Singspiele und Musicals. Sie ist sowohl Sängerin als auch Geschäftsführerin des professionellen Vokalensembles figure humaine unter der Leitung von Denis Rouger.
Die Sopranistin Leonie Zehle, geboren in Freiburg im Breisgau, studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Thomas Pfeiffer und Turid Karlsen. Ein Auslandsjahr führte sie an die Hochschule der Künste Bern und das Opernstudio Biel, wo sie Unterricht bei Janet Perry erhielt. Zusätzlich war sie auch Kontaktstudentin an der Hochschule für
Musik Mainz im Studiengang Barock Vokal. Ihre Kenntnisse vertiefte sie in Meisterkursen bei Monika Mauch, Birgid Steinberger, Andreas Scholl, Ton Koopmann und Claudia Eder. Seit ihrem Abschluss arbeitet sie mit Sibylla Rubens und Rosina Ragg.
Leonie Zehle war Stipendiatin der Geschwister Büschbell-Stiftung sowie der DOMSStiftung Basel und wurde mit einem Deutschland-Stipendium ausgezeichnet. 2013 erhielt sie beim PodiumJungerGesangsSolisten in Zwickau einen Sonderpreis, 2015 war sie Preisträgerin beim Internationalen Gesangswettbewerb cantateBach in Greifswald.
Als Solistin im Konzertbereich ist Leonie Zehle freiberuflich tätig. Ihre Arbeit umfasst ein breites Repertoire von der Renaissance bis zu Aufführungen Neuer Musik. Zudem ist Leonie Zehle Mitglied verschiedener Chöre und Ensembles. So sang sie u.a. unter der Leitung von Michael Alber, Frieder Bernius und Hans-Christoph Rademann. Konzertreisen führten sie durch Europa, nach
China, Südkorea, die USA und Südamerika.
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet Leonie Zehle seit dem Studium auch als Gesangspädagogin, u.a. an der Jugendmusikschule Ludwigsburg e.V., der Mädchenkantorei Stuttgart und dem Knabenchor capella vocalis. Seit 2022 unterrichtet Leonie Zehle Gesang an der Stuttgarter Musikschule, seit 2024 ist sie Lehrbeauftragte im Fach Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.
Lena Herzog ist zuständig für die Organisation und Verwaltung der Mädchenkantorei, erstellt den Chorbrief und ist erste Ansprechpartnerin für Anmeldung in der Mädchenkantorei und Verwaltungangelegenheiten. Sie ist ebenso zuständig für die Betreuung der Mädchen bei Auftritten und Chorfahrten.
Sprechzeiten: Montag, 9 bis 12 Uhr; Dienstag, 9 bis 12 Uhr; Mittwoch, 9 bis 12 Uhr; Donnerstag, 15 bis 18 Uhr.
Sabine Wehking organisiert schwerpunktmäßig die Chorfreizeiten der Mädchenkantorei, ist zuständig für die Chorkleidung, das Gebäude Domsingschule, Betreuung der Mädchen bei Auftritten und Chorfahrten und behält vieles andere im Blick.
Sprechzeiten: Dienstag nachmittags bis 18 Uhr
Felix Haberland ist zuständig für das Notenarchiv, das Richten der Noten für die Mädchenkantorei und alles, was damit zusammenhängt. Zudem für die Webpräsenz, Pressearbeit und die Erstellung von Programmhefttexten.
Zu seinen Aufgabenbereichen gehört ebenso die Betreuung der Mädchen bei Auftritten und Chorfahrten.
Sprechzeiten: Dienstagvormittag, Donnerstagvormittag
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